Im Vorfeld der Internationalen Filmfestspiele Berlin hat Lucid in Berlin ein ungewöhnliches Format zwischen Markeninszenierung und Kulturereignis erprobt. Die perfekte Location dafür bot das Tempodrom, wo der US-Elektroautohersteller einen Event inszenierte, der automobile Technik mit orchestraler Live-Musik verband.
Das Zentrum der Installation bildeten sieben Exemplare des neuen SUV-Modells Lucid Gravity, kreisförmig angeordnet. Innerhalb dieses Rings spielte ein Ensemble eine siebensätzige, filmisch inspirierte Komposition der französisch-amerikanischen Komponistin Uèle Lamore. 14 geladene Gäste aus dem europäischen Kino, darunter Diane Kruger und Edin Hasanovic, nahmen in den vorderen Kofferräumen der Fahrzeuge Platz – ein leicht irritierender Perspektivwechsel, der das sogenannte „Frunk“-Design zum Teil der Performance machte.
Mehr als 300 Gäste aus Medien, Kultur und Wirtschaft verfolgten die Aufführung aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Licht, Raum und Bewegung verschränkten sich zu einem immersiven Setting, das Technik als emotional erfahrbare Architektur deutete. Für Lucid markiert das Projekt den Auftakt eines verstärkten kulturellen Engagements in Europa – und den Versuch, Elektromobilität nicht nur als Ingenieursleistung, sondern als atmosphärisches Erlebnis zu vermitteln. Die Berlinale 2026 läuft noch bis zum 22. Februar.