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Neue Führung bei designaustria

von redaktion
Oben v.l.n.r.: Barbara Gollackner, Bettina Steindl, Mimi Boyer, unten v.l.n.r.: David Jablonski, Ulrike Tschabitzer-Handler, Lukas Fliszar. © designaustria, Fotos: Kathrin Gollackner, Lisa Dünser, Werner Streitfelder, Belinda Thaler

Zum 99-jährigen Bestehen leitet designaustria einen personellen Neustart ein. Nach der Bestellung von Elli Schindler zur Geschäftsführerin wurde im Rahmen der jüngsten Generalversammlung auch ein neuer Vorstand für die Periode 2026–29 gewählt. Dem sechsköpfigen Gremium gehören Mimi Boyer (Wien), Lukas Fliszar (Wien), Barbara Gollackner (Salzburg), David Jablonski (Wien), Bettina Steindl (Vorarlberg/Tirol) und Ulrike Tschabitzer-Handler (Wien) an. Jablonski und Steindl gehörten auch dem bisherigen Vorstand an.

Schindler, seit zwei Jahrzehnten in der Kreativwirtschaft tätig, bringt Erfahrung in interdisziplinären Kooperationen aus Architektur, Design und Fotografie mit und dürfte insbesondere ihre Stärke in der Vernetzung einbringen. Boyer, Textil- und Grafikdesignerin sowie Creative Director in Wien, verfügt über langjährige Agenturerfahrung. Fliszar, Gründer des Wiener Studios 101, engagiert sich seit Jahren in der Branchenvertretung. Gollackner arbeitet als Produkt- und Interior-Designerin in Salzburg und lehrt an der FH Salzburg. Jablonski ist Designer und Mitgründer einer NGO mit Fokus auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Steindl leitet die CampusVäre in Vorarlberg und bringt kuratorische Expertise aus internationalen Projekten ein. Tschabitzer-Handler verbindet Markenstrategie mit kuratorischer Praxis im Design- und Modekontext.

Elli Schindler ist seit Oktober 2025 neue Geschäftsführerin von designaustria. © Philipp Horak

Inhaltlich will die neue Leitung das designforum Wien zu einem offenen Ort für Diskurs und Austausch weiterentwickeln und neue Formate für die Community etablieren. Auch Fortbildungsangebote und Services mit stärkerem Praxisbezug sollen ausgebaut werden. Zugleich soll die Organisation ihre Rolle als Kompetenzzentrum gegenüber Wirtschaft und Politik schärfen, die Sichtbarkeit von Design erhöhen und aktuelle Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung oder KI stärker adressieren.


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