In einer Zeit, in der selbst Uhren zu digitalen Informationszentren werden, setzt Jacob Jensen auf mechanische Technik und gestalterische Zurückhaltung. Die neue Aekvator Collection umfasst 16 Modelle in zwei Linien, die eine gemeinsame Idee verbindet: Das Ziffernblatt minimalistisch und doch spannend zu gestalten.
Charakteristisch ist die horizontale Zweiteilung, die unterschiedliche Oberflächen miteinander kombiniert. Der obere Bereich reflektiert das Licht glatt, während der untere durch gebürstete Strukturen oder eine Jacquard-Gravur eine eigene Textur erhält. So entsteht Tiefe, ohne das Ziffernblatt mit zusätzlichen Elementen zu überladen. Die Gestaltung knüpft an die Bildsprache des dänischen Designers Jacob Jensen an, der mit seinen Arbeiten für Bang & Olufsen die Verbindung von Technik und formaler Klarheit prägte.

Die beiden Serien interpretieren diesen Ansatz auf unterschiedliche Weise. Während die Aekvator 1000 auf eine minimalistische, technisch geprägte Gestaltung setzt, bei der feine Ziffernringe und dezente Farbakzente einzelne Details hervorheben, wirkt die Aekvator 2000 weicher und expressiver. Große, aufgesetzte Ziffern und rundliche Formen verleihen ihr eine spielerische, stärker von ästhetischen Akzenten bestimmte Erscheinung. Damit bietet die Kollektion zwei unterschiedliche Lesarten desselben Designansatzes – von sachlicher Zurückhaltung bis zu einer markanten Ausdrucksweise.
Im Inneren arbeitet ein Automatikwerk von Miyota. Saphirglas, Edelstahlgehäuse und Wasserdichtigkeit bis zehn ATM bilden die robuste Basis. Je nach Ausführung kommen Datums-, Wochentags- oder Gangreserveanzeigen hinzu. Die Gehäuse sind in 35 und 42 Millimetern erhältlich.
Martin Jacobsen, CEO von Jacob Jensen, beschreibt den gestalterischen Anspruch so: „Die Aekvator Collection wirkt auf den ersten Blick ruhig und klar. Wer sie trägt, entdeckt mit der Zeit weitere Ebenen und Details. Genau diese Verbindung aus Einfachheit, Qualität und Anschlussfähigkeit macht für uns gutes Design aus.“
Die Aekvator Collection zeigt, wie sich eine etablierte Designtradition weiterentwickeln lässt. Nämlich nicht durch zusätzliche Funktionen oder demonstrative Effekte, sondern durch das präzise Zusammenspiel von Material, Oberfläche und Proportion. Im Ergebnis sind dies die attraktivsten Uhren, die seit langem zu sehen waren.