Dezeen – Obama Presidential Center vor der Fertigstellung
Dezeen berichtet über den Fortschritt des Obama Presidential Center in Chicago, entworfen vom Architektenduo Tod Williams und Billie Tsien. Das Projekt versteht sich weniger als klassisches Präsidentenmuseum denn als öffentlicher Ort für Bildung, Begegnung und gesellschaftlichen Austausch. Die Architekten setzen auf eine markante skulpturale Formensprache und eine starke Einbindung in den städtischen Kontext. Der Beitrag zeigt, wie Architektur zunehmend als kulturelle Infrastruktur gedacht wird. (Quelle: Dezeen, https://www.dezeen.com/2026/06/04/tod-williams-billie-tsien-obama-presidential-center/)
designboom – Was wir von der „Radical Softness“ lernen können
Designboom blickt auf die wachsende Bedeutung von „Radical Softness“ als gestalterisches und gesellschaftliches Konzept. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die Verletzlichkeit, Empathie und Fürsorge nicht als Schwäche, sondern als produktive Entwurfsparameter begreifen. Der Ansatz findet sich zunehmend in Architektur, Produktdesign und Ausstellungsformaten wieder und steht für eine Gegenbewegung zu technokratischen und rein funktionalen Designstrategien. (Quelle: designboom, https://www.designboom.com/design/what-we-learned-radical-softness/)
Wallpaper* – Vorschau auf die 3 Days of Design in Kopenhagen
Wallpaper* gibt einen Ausblick auf die diesjährige Ausgabe der 3 Days of Design in Kopenhagen. Erwartet werden zahlreiche Produktneuheiten, Ausstellungen und Installationen internationaler Marken und Designstudios. Besonders im Fokus stehen nachhaltige Materialien, handwerkliche Fertigung und die Verbindung skandinavischer Designtraditionen mit neuen technologischen Ansätzen. Die Veranstaltung festigt damit ihre Rolle als eines der wichtigsten europäischen Designereignisse. (Quelle: Wallpaper*, https://www.wallpaper.com/design-interiors/design-events/3-days-of-design-2026-copenhagen-preview)
Interior Design – Zehn Fragen an Wolfgang Wörner
Interior Design spricht mit Wolfgang Wörner über seine Sicht auf Gastlichkeit, Markenführung und die Entwicklung zeitgenössischer Hotelkonzepte. Im Interview wird deutlich, wie sehr sich die Hotellerie von reinen Übernachtungsorten zu kuratierten Erlebniswelten entwickelt hat. Design wird dabei zunehmend zum zentralen Instrument, um Identität zu schaffen und Gäste langfristig an Marken zu binden. (Quelle: Interior Design, https://interiordesign.net/designwire/10-questions-with-wolfgang-woerner/)
Interni – Florenz zwischen Geschichte und Gegenwart
Interni beleuchtet die kulturelle Transformation von Florenz und beschreibt neue „kulturelle Geometrien“ innerhalb der Stadt. Historische Architektur, zeitgenössische Kunst, Design und neue kulturelle Institutionen treten dabei in einen produktiven Dialog. Der Beitrag zeigt, wie sich die Renaissance-Metropole behutsam weiterentwickelt, ohne ihre historische Identität aufzugeben. (Quelle: Interni, https://www.internimagazine.com/travel/the-new-cultural-geometries-of-florence/)
Frame – Transparente Gastronomie in Lissabon
Frame stellt ein Projekt des Studios XXXI in Lissabon vor, bei dem die Herstellung von Speisen zum zentralen Gestaltungselement des Restaurants wird. Gäste erleben die Produktionsprozesse unmittelbar mit und erhalten Einblicke in die Entstehung der angebotenen Produkte. Architektur und Innenraumgestaltung fördern dabei Transparenz und Authentizität und machen die Zubereitung selbst zu einem Teil des gastronomischen Erlebnisses. (Quelle: Frame, https://frameweb.com/article/hospitality/xxxi-studios-lisbon-project-shows-diners-how-the-sausage-or-rather-pizza-gets-made)