Home DesignCOOMO von Bene: Reparierbares System statt Wegwerfsofa

COOMO von Bene: Reparierbares System statt Wegwerfsofa

von redaktion
COOMO steht für Reparierbarkeit statt Austausch und für Design, das mitwächst. © Bene GmbH

Sofas und wohnliche Möbel haben sich in Büros vom repräsentativen Beiwerk zum funktionalen Bestandteil hybrider Arbeitswelten entwickelt. Mit informellen Zonen, Projektflächen und temporären Settings wächst der Bedarf an modularen, anpassbaren Systemen, die auf veränderte Nutzungen reagieren können. Genau hier setzt COOMO von Bene an.

Gemeinsam mit dem schwedischen Studio Form Us With Love entwickelt, will COOMO als offenes Baukastensystem verstanden werden. Die zentrale Innovation liegt im konstruktiven Aufbau. Sämtliche Komponenten – vom Bezug über Polster und Formschaum bis zu Rahmen und Unterkonstruktion – sind nicht verklebt, sondern mechanisch gefügt und einzeln austauschbar. Abgenutzte Teile lassen sich ersetzen, ohne das gesamte Möbel zu entsorgen. Das verlängert die Nutzungsdauer und reduziert Materialverluste.

Die Unterkonstruktion aus expandiertem Polypropylen (EPP) ist leicht, stoßdämpfend und vollständig recycelbar. Alle Bauteile sind sortenrein trennbar und können in den Materialkreislauf zurückgeführt werden. Nachhaltigkeit wird damit als Prozess gedacht. Bezüge sind abnehmbar, lassen sich reinigen und austauschen, was sowohl Hygieneanforderungen als auch gestalterische Updates unterstützt.

Mit nur drei Grundelementen – Eckmodul, Sitzelement und Pouf – entstehen lineare oder kompakte Konfigurationen, die sich erweitern oder umbauen lassen. Optional integrierte USB-C-Anschlüsse reagieren auf mobile Arbeitsweisen im digitalen Zeitalter. Mit einer wetterfesten Variante kann das System zudem in halböffentliche Außenbereiche übertragen werden. Bene zeigt mit COOMO, wie sich Langlebigkeit konstruktiv organisieren lässt – durch einen Ansatz, der moderne Anforderungsprofile nicht nur mitdenkt, sondern als Ausgangspunkt festlegt.


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