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New Work mit Board-System von Besau-Marguerre

von redaktion

Für den bayrischen Officespezialisten SIGEL haben Eva Marguerre und Marcel Besau das flexible Board-System Mocon entwickelt, das die Kreativität in Arbeitsprozessen unterstützen soll. Das zentrale Element ist ein Einsteck-Register, das mit unterschiedlichen Boards befüllt werden kann. Außerdem gibt es mehrere Fixierungen, wodurch das System entweder stationär oder portabel verwendet werden kann. Es kann mit dem Wall Rail an der Wand fixiert, mit einem Desk Stand auf der Arbeitsfläche platziert oder mit dem Mobile Stand frei im Raum eingesetzt werden. Die rahmenlosen Board-Varianten können als Whiteboard, Akustik-Pinboard oder Glas-Acryl-Board Verwendung finden. Die Inspiration dazu entnahmen Besau-Marguerre der Erfahrungswelt ihres eigenen Büros und ihrer persönlichen Arbeitsweise.

Modulare Boards für „New Work“

Besonders zeitgemäß ist die Variante auf einem beweglichen Präsentationswagen, der flexibel im Raum verschoben werden kann. „Agilität im Kontext des Büros heißt für uns Flexibilität und Durchlässigkeit. Die Hürde, Ideen freien Lauf zu lassen, sollte möglichst niedrig sein. Gedanken sollen einfach und schnell ihren Weg aus dem Kopf in die Umwelt finden und dort in einen Dialog mit anderen Ideen, Meinungen und Bewertungen treten“, sagen Besau-Marguerre zu ihren grundsätzlichen Überlegungen in Bezug auf „New Work“. Der konkrete Gedanke ist, die Boards innerhalb des Büros in die unterschiedlichen Räume mitzunehmen. Je nach Ort und Situation dienen dann die verschiedenen Befestigungslösungen dazu, die Boards den jeweiligen Bedürfnissen anzupassen. Vom Workshop zur Präsentation, zum Arbeitsplatz, zum Meeting usw. Besau-Marguerre: „Alle Befestigungsoptionen haben mehrere hintereinander gestaffelte Registereinschübe, die es ermöglichen, die Boards und die generierten Inhalte nicht nur in einer Ebene zu umzuarrangieren, sondern auch in der Tiefe hintereinander. So können Varianten einfach nach hinten geschoben werden und im nächsten Moment wieder in den Vordergrund gebracht oder aber auch Präsentationen Zug um Zug enthüllt werden. Dieses Momentum des Blätterns wie in einem Block schafft im Kontext des Arbeitens mit Whiteboards eine ganz neue Arbeitsweise.“

Arbeitsprozesse und -ergebnisse können dabei wie Collagen entwickelt und aufbereitet werden. Es ist auch möglich, andere Objekte einzuarbeiten. Dinge können angepinnt, mit Magneten angeheftet oder größere Gegenstände wie Bücher in und vor die Register platziert werden. „Das Board-System ermöglicht also eine räumliche Agilität und schafft im Besonderen ein Tool für die geistige und kreative Agilität“, sind die Designer überzeugt.

Das Unternehmen SIGEL reagiert mit diesem neuen Produkt auf die Anforderungen des „New Work“. Vieles davon, was jetzt immer stärker in Office-Konzepte einfließt, haben Kreative wie Eva Marguerre und Marcel Besau allerdings schon seit Jahren praktiziert. „Als Kreative (und Selbstständige) haben wir intuitiv viele Aspekte des neuen Arbeitens bereits verinnerlicht. Wir sind es gewohnt, uns eigene Lösungen für unsere Bedürfnisse zu schaffen, wie zum Beispiel Räume und Arbeitssituationen, die sich an unserem Befinden orientieren. Es gibt natürlich Phasen, in denen wir ganz klassisch am Schreibtisch sitzen und mit Papier und Stift oder am Rechner arbeiten, aber es gibt eigentlich jeden Tag den Wechsel in andere Arbeits- und Besprechungssituationen. Zum Beispiel setzen wir uns gerne für Besprechungen nach draußen oder machen selbige in Form eines Spaziergangs. Die Bewegung hilft, den nötigen Abstand im Kopf zu schaffen und neue Perspektiven einzunehmen. Hier unterstützen uns die digitalen Helfer, auch unterwegs zu arbeiten. In unserem Studio haben wir uns schon vor ein paar Jahren unterschiedliche kleine Tools geschaffen, mit denen wir im Studio weitestgehend ortsungebunden arbeiten können, um dann die Resultate im Team zusammenzuführen und weiter zu bearbeiten.“


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