Seit der Gründung ihres eigenen Studios im Alter von nur 24 Jahren hat Laura Gonzalez die Welt des Interieurdesigns mit einer unverwechselbaren visionären Mischung aus klassischer Formensprache, kühner Farbigkeit und erzählerischem Detailreichtum geprägt. In Paris geboren und dort ausgebildet, verknüpft sie französische Tradition mit einer freien, leidenschaftlichen Gestaltung, die weit über die Grenzen Europas hinaus wirkt.
Zwischen Romantik und freudiger Opulenz
Gonzalez entwirft Räume und Objekte als lebendige Kompositionen aus Mustern, Materialien und historischen Bezügen. Klassizistische Proportionen, florale Fantasien und märchenhafte Details verschmelzen in ihren Entwürfen zu einer exuberanten, doch kontrollierten Üppigkeit. Ihre Interieurs erzählen Geschichten – sie sind wie inszenierte Landschaften, in denen jedes Stück Ausdruck eines größeren Narrativs ist.
Charakteristisch für ihre Arbeit ist die Liebe zu Handwerk und Texturen. Ob maßgefertigte Möbel, kunstvolle Leuchten oder handgewebte Stoffe, jedes Element trägt eine signifikante Handschrift und vermittelt ein Gefühl von Wärme, Eleganz und Heiterkeit. Gonzalez selbst beschreibt ihren Ansatz als „multifaceted chic“ – ein Stil, der klassische Wurzeln mit zeitgenössischer Frische vereint.
Von Paris in die Welt
In Frankreich hat Gonzalez ein ganzes Spektrum prestigeträchtiger Projekte realisiert – von luxuriösen Restaurants über Boutique-Hotels bis hin zu Flagship-Stores internationaler Marken wie Cartier oder Christian Louboutin. Durch diese Arbeiten hat sie die Pariser Innenarchitektur-Szene entscheidend mitgeprägt und ihr Designverständnis als eine neue, lebendige Form der klassischen Eleganz etabliert.
Gleichzeitig etablierte sie ihre Präsenz in den USA. Neben der Neugestaltung der Cartier-Flagship-Boutique in New York erhielt sie internationale Aufmerksamkeit durch Retail- und Wohnprojekte, die ihren charakteristischen Stil transatlantisch übersetzen.
Die Neugestaltung der Galerie in New York – ein poetischer Raum
Mit ihrer Galerie im Tribeca-Viertel schafft Gonzalez nun einen weiteren Meilenstein. Die Ausstellung „Landscapes Transform into Poetry“, die seit Dezember 2025 gezeigt wird, ist kein klassischer Showroom, sondern ein dialogischer Raum, in dem ihre Möbel, Leuchten und Objekte als landschaftliche Skulpturen auftreten. In Zusammenarbeit mit dem Künstler Fabien Conti verbindet sie gemalte Horizonte mit taktilen, handgefertigten Objekten – ein Konzept, das Design und bildende Kunst eng verzahnt.
Diese Präsentation demonstriert Gonzalez’ Fähigkeit, Räume als poetische Umgebungen zu gestalten, in denen Licht, Farbe und Material in einem harmonischen Wechselspiel stehen. Jedes Möbelstück wird zur Allegorie, jeder Raum zur lebendigen Erfahrung.