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Mondfahrzeug mit Wasserstoffantrieb

von redaktion

Mitte 2019 hatten Toyota und die japanische Weltraumagentur JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) eine Vereinbarung zur gemeinsamen Forschung an einem bemannten Mondfahrzeug getroffen. Nun nimmt der sogenannte „Lunar Cruiser“ bereits konkrete Formen an. Das Ziel, einen derartigen Rover in der zweiten Hälfte der 2020er Jahre fertigzustellen, scheint durchaus machbar. Derzeit arbeitet das Team an „der gemeinsamen Herstellung von Testteilen für alle technologischen Bestandteile sowie am Rover-Prototyp selbst“, wie es in einer Aussendung heißt.

Die Arbeiten beinhalten etwa die Simulation zu Leistungs- und Wärmeverlusten während der Fahrt oder die Entwicklung spezieller Reifen. Um das Kabinen-Design vor allem auch hinsichtlich der Anordnung der Ausrüstung beurteilen zu können, werden sowohl virtuelle als auch Modelle in Originalgröße erstellt.

Angetrieben wird der „Lunar Cruiser“ von der gleichen Brennstoffzellentechnologie, die auch im Toyota Mirai seit Jahren erfolgreich verwendet wird. Im Mondfahrzeug soll der Wasserstoffantrieb seine Vielseitigkeit und Robustheit unter Extrembedingungen beweisen. Im Umkehrschluss soll die Wichtigkeit dieser Antriebstechnologie auch für die Mobilität der Zukunft auf der Erde unterstrichen werden.


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