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Performance und Ästhetik – Aston Martin Vantage S

von Uwe Prenner
Markante Aero-Elemente von der Motorhaube bis zum über die gesamte Breite reichenden Heckspoiler verstärken den aggressiven Auftritt des Aston Martin Vantage S. © Aston Martin

Beim Thema Sportwagen geht es in erster Linie um dynamisches Fahrverhalten und Leistung. Ein Paradebeispiel für perfektes Zusammenspiel dieser Eigenschaften sowie der ästhetischen Umsetzung stellt der Aston Martin Vantage S dar. Das bisher leistungsstärkste Fahrzeug dieser Reihe bringt 680 PS auf die Waage und verfügt über ein Drehmoment von 800 Nm – dank des verbesserten 4,0-Liter-V8-Twin-Turbo-Motors des britischen Herstellers.

„Seit vielen Jahrzehnten steht der berühmte Vantage für höchste Leistung, Fahrspaß und Nervenkitzel. Dieselben Eigenschaften standen im Vordergrund, als der neue Vantage im vergangenen Jahr weltweit begeisterte. Diese Qualitäten zu übertreffen, war die Herausforderung und Motivation hinter dem neuen Vantage S. Das Ergebnis setzt neue Maßstäbe im Segment der ultraluxuriösen Sportwagen mit Frontmotor“, meint Adrian Hallmark, CEO von Aston Martin.

Der Vantage S profitiert von einer Reihe von Detailänderungen an der neuen Aufhängungshardware, den Antriebsstranghalterungen und der Steuerungssoftware, um eine höhere Agilität zu erreichen. © Aston Martin

Um das Fahrerlebnis weiter zu verbessern, haben die Ingenieure das Gaspedalgewicht und die Reaktion auf die S-Charakteristik verfeinert. Durch einen Widerstand, der auf eine speziell entwickelte Drive-by-Wire-Drosselklappenkennlinie sowie den jeweiligen Fahrmodus abgestimmt ist, vermittelt der Vantage S ein noch besseres Fahrgefühl. Auch am Antriebsstrang wurden Kalibrierungsänderungen vorgenommen. Die Optimierung des Launch Control-Systems führte zu einer Verbesserung der Beschleunigungszeit von 0 auf 100 km/h um 0,1 Sekunden auf 3,3 Sekunden und von 0 auf 200 km/h in 10,1 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit bleibt unverändert bei 325 km/h.

Neben einer ganzen Reihe weiterer technischer Einstellungsanpassungen wurde der Vantage S auch optisch nachgeschärft. An der Front ist das Fahrzeug an den neuen, mittig montierten Motorhaubenlamellen zu erkennen. Diese in Hochglanzschwarz oder 2×2 Twill-Carbonfaser ausgeführten Lüftungsschlitze sorgen nicht nur für ein markanteres Design, sondern optimieren auch die Ableitung der heißen Luft. Damit der Vantage S von hinten ebenso anstandslos erkennbar ist, verfügt er über einen die gesamte Breite reichenden Heckspoiler; ein deutliches Zeichen für den verstärkten Leistungsfokus der Marke.

Im Hinblick auf die Modellbezeichnung gibt es dezente, gleichsam markante „S“-Schriftzüge an den vorderen Kotflügeln. Im Innenraum verfügt der Vantage S serienmäßig über eine sogenannte „Accelerate“-Ausstattung aus Alcantara® und Leder mit satinierten 2×2-Twill-Carbonfaser-Einlagen. Dieses Interieur soll die sportliche Optik optimierten, bietet aber auch eine leichte Gewichtsersparnis gegenüber dem Vantage.

Nach dem kürzlich eingeführten DBX S ist der Vantage S der nächste Schritt in der Wiederbelebung der Tradition von Aston Martin, das Suffix „S“ für spezielle, leistungsstarke Kernmodelle zu verwenden. Es startete mit dem Vanquish S, der 2004 auf dem Pariser Autosalon sein Debüt feierte, gefolgt von den V8- und V12-Modellen Vantage S, die 2011 bzw. 2013 auf den Markt kamen.

Der Vantage S ist seit Juli bestellbar. Die ersten Auslieferungen können im vierten Quartal 2025 erwartet werden.


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