Home Design Summertime – Outdoormöbel für die heiße Zeit

Summertime – Outdoormöbel für die heiße Zeit

von Markus Schraml
Diabla, Versailles

Der diesjährige Sommer hielt schon eine veritable Hitzewelle bereit. Glücklich, wer da über einen schattigen Garten oder Balkon verfügt. Und auch wenn die Temperaturen nicht ganz so hoch sind wie zuletzt, ist diese Jahreszeit für den Aufenthalt im Freien prädestiniert. Richtig gemütlich wird es jedoch erst mit den passenden Outdoormöbeln. Von praktisch-stabil bis loungig gibt es für diese Saison eine breite Palette an Angeboten. Wie etwa die Bagel-Serie von Kundesign. Das chinesische Studio hat sich auf Möbel für den Außenbereich spezialisiert. Der Bagel-Stuhl, -Hocker, -Lounge Chair oder -Lounge Chair mit Highback bestehen aus Teak bzw. Aluminium. Sitz und Lehnen sind aus einem besonderen Outdoor-Seil geflochten, die Polster mit einem schnell trocknenden Material bezogen.

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Ein neuartige Form des Loungemöbels im Freien kommt von Talenti. Der italienische Outdoor-Spezialist hat mit Jean Philippe Nuel für die neue „Riviera“-Kollektion zusammengearbeitet. Der französische Designer/Architekt setzt auf einen Mix aus Materialien: Keramik, Leder, Stoffe und Aluminium kommen in einem luftig-klaren Design zum Einsatz. Eine Besonderheit sind die Armlehnen aus Feinsteinzeug. Im Unterschied dazu spielt beim Design von „Beam“ die Natürlichkeit des Holzes die Hauptrolle. Francesc Rifé hat für Oiside Iroko-Holz prominent in Szene gesetzt. Noch ein Stück eleganter sind die leichten Lounge-Stühle „Allaperto“ von Ethimo. Die Kollektion von Matteo Thun und Antonio Rodriquez ist nun in zwei neuen „Moods“ erhältlich. „Veranda“ und „Nautic“ bestehen aus Teakholz mit Rattan oder Kordel. Das Geflecht wird vollständig von Hand gefertigt.

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Viele der Möbel von Kartell eignet sich auch für Garten oder Terrasse. Eine Neuheit für diese Sommersaison ist der Tisch „Glossy Outdoor“ von Antonio Citterio. Die Tischplatte besteht aus mattem Feinsteinzeug, das Gestell aus lackiertem Stahl. Der Tisch ist in ovaler oder rund Ausführung erhältlich. Selbstverständlich eigen sich auch die neuen außergewöhnlichen Stühle „A.I.“ von Philippe Starck oder der „Re-Chair“ ebenfalls von Citterio, die aus nachhaltigem Material hergestellt werden, für den Outdoor-Bereich.

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Sitzgruppe statt Zaun

Das jüngste Stück aus der Zusammenarbeit zwischen Designer / Architekt Martin Mostböck und H+S Zauntechnik trägt den knackigen, aussagekräftigen Namen „A Bunch of Holes“. Denn genau das ist die Outdoor-Sitzgruppe – ein Haufen Löcher. Wobei es natürlich sehr schön gearbeitete Löcher sind. Dies ist ein weiteres Stück aus der Partnerschaft mit Creative Industries Styria, mit der der Zaunspezialist seine Technik und das Material in ein neues Licht rücken möchte. Die Zusammenarbeit mit Designer*innen und Architekt*innen ist dabei unerlässlich. Die Hocker dieser Sitzgruppe brauchen wenig Platz und passen auf jeden Mini-Balkon. Genauso wie der „Cube“ von Nardi. Dieser „Würfel“ ist ein Gartentisch mit quadratischer Daubenfläche aus DurelTop und Beinen aus lackiertem Aluminium. Die eingefasste Fläche ist dank einer optimalen Verbindung mit dem Untergestell besonders robust. Die Aluminiumstruktur verläuft um den Rand der Fläche herum und ist mithilfe eines y-förmigen Hakens fest mit jedem Bein verbunden.

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Mit „EXI“ hat Unopiù ein klassisches Outdoormöbel neu interpretiert. Die Design-Herausforderung bestand darin, eine moderne und vielseitige Outdoor-Kollektion zu entwerfen, bestehend aus leicht zusammenklappbaren Elementen, die harmonisch aufeinander abgestimmt sein sollten. Die Entscheidung fiel auf das Material Aluminium – aufgrund seiner Leichtigkeit. Die Sitzflächen und die Tischplatten, die vom Geflecht traditioneller Strohstühle inspiriert sind, werden durch einen Laserschnitt erzeugt, der dem Aluminium ein modernes, geometrisches Muster verleiht.

„EXI“-Sitzbank in Rot. © Unopiù

Outdoorküchen liegen im Trend

Sofern genügend Platz vorhanden ist, wollen die Menschen zunehmend auch im Freien kochen und geben sich dabei mit einem einfachen Grill nicht mehr zufrieden. Zum Beispiel gibt es die „Atelier“-Küche von Abimis auch in einer Outdoor-Version. Sie besteht vollständig aus Edelstahl, um Temperaturschwankungen, schlechtem Wetter oder Schäden durch Korrosion zu widerstehen. Dass der Outdoorküchen-Trend in Zukunft noch Fahrt aufnehmen wird, glaubt auch Miele. Der Haushaltsgerätehersteller hat 75,1 % des Grillspezialisten Otto Wilde erworben. Gemeinsam will man dieses gewinnträchtige Feld besser erschließen. Otto Wilde steuert sein Know-how im Bereich innovativer High-End-Grillgeräte nebst Zubehör bei. Miele verfügt über eine langjährige Expertise bei der Entwicklung, Produktion, Vernetzung und der weltweiten Vermarktung von Premium-Einbaugeräten. Neben dem Ausbau des Portfolios steht die weitere Internationalisierung auf der gemeinsamen Agenda.

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José A Gandía-Blasco Canales hat sich für neue Trenn-Elemente von der Arbeit Kengo Kumas und traditionellen japanischen Handwerkstechniken sowie der fernöstlichen Kultur inspirieren lassen. Die „Partition Walls“ sind leichte Holzlatten und Bambusrohre, die das Licht filtern und ein Spiel aus Licht, Schatten und Transparenz ermöglichen. Gleichzeitig erinnern sie an klassische mediterrane Fensterläden.

„Partition Walls“ sind leichte Trennelemente für den Außenbereich, die japanische Kultur und mediterrane Architektur verbinden. © Gandiablasco

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