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Automotive Lighting: OPmobility setzt auf Lichtdesign

von redaktion
Car lighting upfront © Pexels, Foto: Erik McLean

Fahrzeuglicht ist längst ein Milliardengeschäft. Dass es strategisch an Gewicht gewinnt, zeigt der Kauf der Beleuchtungssparte von Hyundai Mobis durch OPmobility. Der französische Zulieferer vereinbarte einen Unternehmenswert von 600 Milliarden Won, laut Mitteilung rund 390 Millionen Euro. Die Sparte erwirtschaftete 2025 etwa 1,6 Milliarden Euro Umsatz und betreibt fünf Werke in Südkorea, China, Mexiko und Tschechien. Der Abschluss ist für die zweite Jahreshälfte 2027 vorgesehen und benötigt behördliche Genehmigungen.

Der gestalterische Wert reicht weit über die Ausleuchtung der Fahrbahn hinaus. Tagfahrlicht und Rückleuchten machen Marken anhand typischer Konturen erkennbar. Adaptive Scheinwerfer passen die Lichtverteilung an Verkehr und Straßenverlauf an. Dafür müssen Optik, Elektronik, Software und Karosserie gemeinsam entwickelt werden.

Die Anforderungen für automatisiertes Fahren erweitern diese Aufgaben. Licht kann anderen Verkehrsteilnehmern den Betriebszustand anzeigen. Mercedes-Benz beispielsweise erprobt dafür in Deutschland türkisfarbene Markierungsleuchten. Aus der Lichtsignatur wird damit eine Schnittstelle zur Umgebung.

Die Übernahme lässt sich als Schritt zur Bündelung dieser Kompetenzen lesen. OPmobility verbindet bereits Außenbauteile und Lichtsysteme. Zusätzliche Werke und Kunden vergrößern die industrielle Basis. Entscheidend für das Lichtdesign wird, wie sich Markenprofil und verständliche Sicherheitssignale miteinander vereinbaren lassen.


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