Hedley Studios überträgt den Porsche 550 Spyder in ein ungewöhnliches Format: Der Porsche 550 J misst 80 Prozent des Vorbilds, fährt elektrisch und bietet Platz für zwei Erwachsene. Das gemeinsam mit Porsche entwickelte Modell wird in Oxfordshire gefertigt und auf 250 Exemplare limitiert. Seine Weltpremiere findet im November 2026 bei Icons of Porsche in Dubai statt.
Vorbild aus dem Porsche-Museum
Grundlage waren 3D-Scans von Fahrzeugen aus dem Porsche-Museum sowie Originalzeichnungen aus dem Unternehmensarchiv. Die 2,9 Meter lange, 1,2 Meter breite und nur 0,8 Meter hohe Neuinterpretation übernimmt die Proportionen des 550 Spyder, ersetzt dessen Aluminiumkarosserie aber durch Carbonfaser. Darunter sitzt ein Gitterrohrrahmen nach dem Vorbild des späteren Porsche 550 A. Mehr als 1.300 Bauteile wurden neu entwickelt.
Die Radaufhängung folgt dem Original, verwendet jedoch Bilstein-Federbeine, Eibach-Federn, Brembo-Bremsen und Continental-Reifen. Ein 8 kW starker Elektromotor hinter den Sitzen beschleunigt das rund 330 Kilogramm schwere Fahrzeug auf bis zu 65 km/h; die Reichweite beträgt laut Hersteller 50 Kilometer. Das optionale RS-Paket verdoppelt die Leistung auf 16 kW und erhöht Höchstgeschwindigkeit und Reichweite auf 80 km/h beziehungsweise 80 Kilometer.
Historische Details, begrenzter Einsatz
Im reduzierten Cockpit treffen Schalensitze und ein Nardi-Holzlenkrad auf Umdeutungen. So wird die Tankanzeige zum Ladestandmesser, der Chokehebel zum Fahrmodusschalter. Der Ladeanschluss verbirgt sich unter dem verchromten Tankdeckel. Historische Lackierungen und Porsches „Paint to Sample“-Programm erweitern die Auswahl.

Der 550 J ist nicht für den Straßenverkehr homologiert und darf nur auf Privatgelände oder Rennstrecken eingesetzt werden. Damit bleibt das ab 69.500 Pfund zuzüglich Steuern angebotene Fahrzeug ein Sammlerobjekt mit realem Fahranspruch. Die ersten Auslieferungen sollen im Frühjahr 2027 beginnen.