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Collectible Design at its best – Design Miami in Paris

von Markus Schraml
Decorative object, 2024 von Allegra Hicks für Nilufar. © Nilufar, Foto: Filippo Pincolini

Die dritte Ausgabe der Design Miami.Paris findet wieder im L’hôtel de Maisons statt. Vom 22. bis 26. Oktober beteiligen sich mehr Galerien als je zuvor an der Messe. „Anlässlich unseres 20-jährigen Jubiläums freuen wir uns sehr über das stetige Wachstum unserer engagierten Community. Design Miami.Paris ist jedes Jahr im Oktober ein fester Bestandteil des Designkalenders“, sagt Jennifer Roberts, CEO von Design Miami. „Wir freuen uns darauf, diese kreative Dynamik fortzusetzen und Design Miami in einem Umfeld zum Leben zu erwecken, das tief in der lokalen Architektur und Kultur der umliegenden Nachbarschaft verwurzelt ist.“

Über 40 Galerien werden die historischen Räumlichkeiten des L’hôtel de Maisons in neuem Licht erstrahlen lassen. Zu den Highlights des Galerien-Programms zählt die Präsentation der Mailänder Nilufar-Galerie mit dem „Eclipse“-Couchtisch von Gabriella Crespi und der Creek Chair 02 von Frida Escobedo, den Friedman Benda (New York) nach Paris bringt.

Bemerkenswert ist auch die Einzelausstellung mit Werken von Carl Auböck, gezeigt von Patrick Parrish Studio, New York und der Konsolentisch „Flou“ von Ronan Bouroullec, der von der Galerie kreo (Paris) präsentiert wird. Übrigens läuft dort noch bis 1. November die Ausstellung Ronan Bouroullec ‚Clair-obscur‘, in der eine neue Serie von Überlegungen zum Thema Licht des französischen Designers zu sehen ist.

Skulpturen und konzeptionelle Werke

In der Design at Large-Programmschiene dürfen sich Besucher über den „White Swan und Pouf“ von Satyendra Pakhalé freuen. Stücke, die von der Kölner ammann//gallery präsentiert werden. Mit dabei ist auch „Aerial Symmetry“, eine neue Arbeit von Pedro Reyes für ATRA (Mexiko-Stadt) und maison parisienne (Paris) zeigt handgefertigte Leinenskulpturen von Aude Franjou. Die Kreationen der französischen Künstlerin werden wie tentakelartige Ranken und Wurzeln im gesamten Hôtel de Maisons installiert: über den Balkon der Etage Noble bis hin zu den Metallbögen, die den Garten umgeben.

Weitere Programmpunkte sind etwa eine Ausstellung zum Thema französische Handwerkskunst von Manufactures nationales. Entstanden aus einer Fusion von Mobilier National und der Cité de la Céramique – Sèvres & Limoges ist das vorrangige Ziel der Organisation dekorative Kunst, Handwerk und Design zu unterstützen und dabei vor allem das reiche Kulturerbe des Landes zu berücksichtigen. Paragone präsentiert auf der Design Miami.Paris „Le Bain du Collectionneur“, eine von Edgar Jayet entworfene Möbelkollektion, eingebettet in eine Szenografie, die von einem Pavillon inspiriert ist, den Jacques-Émile Ruhlmann 1925 entworfen hat.

Bauwerk der Pariser Geschichte

Das Hôtel de Maisons liegt in einem der prestigeträchtigsten Viertel, dem Faubourg Saint-Germain. Das Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert ist ein Wahrzeichen, das tief in der Pariser Geschichte wurzelt. Das luxuriöse Hotel beherbergte mehrere Generationen der Familie Pozzo di Borgo, deren Ahnenreihe bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht, sowie den ikonischen Modedesigner Karl Lagerfeld.


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