Mit „Fritz Hansen: In Conversation“ erweitert der dänische Möbelhersteller sein Storytelling um ein neues Format. Die Podcast-Reihe bringt Designer, Kreative und Vordenker zusammen, um über Gestaltung als kulturelle und gesellschaftliche Kraft zu sprechen. Besonders hörenswert ist die Folge mit Thomas Kjærholm, dem Sohn des legendären Designers Poul Kjærholm, dessen Möbelklassiker seit Jahrzehnten von Fritz Hansen gefertigt werden.
Host Ben Catford spricht mit Kjærholm und Christian Andresen, Creative Experience Director von Fritz Hansen, woraus ein recht persönliches Porträt eines Gestalters entsteht, dessen kompromisslose Präzision bis heute nachwirkt. Thomas Kjærholm lebt noch immer in jenem Haus, das seine Mutter entworfen und sein Vater eingerichtet hat. Entsprechend authentisch fallen seine Erinnerungen aus. „Wenn wir in einem Restaurant oder Café waren, nahm er eine Serviette und begann, Details einer Halterung, einer Schraube oder eines Glasstücks zu zeichnen“, erzählt er über den unermüdlichen Gestaltungsdrang seines Vaters.
Der Podcast zeigt eindrucksvoll, dass Poul Kjærholms Möbel weit mehr sind als Ikonen des dänischen Modernismus. Seine Entwürfe verbinden industrielle Fertigung mit handwerklicher Perfektion und einer Materialehrlichkeit, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren hat. Gerade diese Konsequenz macht Werke wie den PK22 oder PK80 für neue Generationen von Designliebhabern attraktiv.
In weiteren Podcast-Folgen ist unter anderem Natsai Audrey Chieza, die Gründerin und CEO des Biodesign-Unternehmens Faber Futures zu Gast. Zudem gibt es eine Folge mit dem Musikproduzenten Mike Sheridan und dem Asien CEO von Fritz Hansen, Dario Reicherl, in der es um die Ähnlichkeiten zwischen Musik und Design geht.