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Klone der Kunst – mit hochauflösender Fototechnik

von redaktion

In dieser Rubrik berichtet formfaktor immer wieder über das Thema Fotografie. Warum? In journalistischen Erzeugnissen geht es um die Abbildung und Beschreibung der Wirklichkeit. Gerade bei den Themen Design und Architektur ist das Bild von enormer Wichtigkeit. Kein außergewöhnliches Foto, kein Artikel im Medium. Dabei stellt sich die Frage, inwieweit eine Abbildung die Realität überhaupt getreu vermitteln kann. Das gilt auch für unbewegliche Objekte und Produkte, wo die Inszenierung die Wirklichkeit übertrifft. Fotos sind also eine äußerst wichtige Zutat für ein Magazin. Die Technik dahinter, den Umgang mit Licht oder die Arbeitsweisen professioneller Fotografen näher zu beleuchten, ist ein Weg, einen Aspekt unserer Arbeit besser zu verständlich zu machen.

Auch in der Wissenschaft wird mit Abbildungen etwa für die Bewahrung von wertvollen Kunstgegenständen gearbeitet. So werden an der Kunstuniversität von Tokio im Rahmen der Initiative „Clone of Cultural Properties“ unschätzbare Artefakte und Kunstwerke mit einem speziellen Verfahren für die Nachwelt festgehalten. Traditionelle Replizierungstechnologien, 2D und 3D-Druck sowie High-End-Fototechnik werden kombiniert, um eine besonders genau Kopie herzustellen, so genau, dass die Verantwortlichen eben von Klonen sprechen. Für eine besonders hohe Fotoauflösung sorgt eine Hasselblad H6D-400c Multi-Shot Kamera.

Die Intention des Projekts ist es, die Wertschätzung für Kultur zu erhöhen, in dem ansonsten verlorene Werke sozusagen wiederbelebt werden, um sie ausstellen zu können, während die Originale gleichzeitig auf die best mögliche Art aufbewahrt und konserviert werden.

Im Video sprechen Mitarbeiter der Kunstuniversität über das „Clone of Cultural Properties“-Projekt und erklären den Arbeitsprozess.

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