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Nachwuchsdesigner wollen Probleme lösen

von redaktion
Digital-hybride Preisverleihung des Newcomer of the Year Awards 2021.

Nachdem das digitale Programm „All Eyes On” – in dem die fünf Newcomer-Finalisten des German Design Award 2021 eingehend präsentiert wurden – Anfang März über die Bühne gegangen ist, stellte der Rat für Formgebung alle Video-Highlights vor wenigen Tagen gesammelt auf seinen YouTube-Channel. Dies bietet Gelegenheit, sich die Ideen und Entwicklungen des Designnachwuchses noch einmal genauer anzusehen.

Zum Newcomer of the Year wurde David Wojcik gewählt, ein sehr umtriebiger Designer, der Produktdesign an der Universität Schwäbisch Gmünd studiert hat und bereits während seiner Ausbildung ein Unternehmen mitgründete (BOXBOTE LOGISTICS GMBH). 2017 war er wiederum Mitgründer der INNOIT Agency, in der er den Part des Creative Director übernahm. Mit KROOT wird demnächst eine weitere Firma folgen, die er ebenfalls mitbegründet.

Wojciks größter Erfolg bisher war „Bloop“, ein simples, kostengünstiges medizinischen Produkt, das während einer Operation aus der Wunde austretendes Blut auffängt, wodurch das Blut nicht verloren geht, sondern aufbereitet werden kann und für den Patienten später wieder zur Verfügung steht. Damit schaffte er es sogar in eine Ausstellung im Museum of Science in London.

Für Wojcik ist Design ein Weg, um Probleme zu lösen. Das kann mit Produkten oder anderen Leistungen sein. Designer*innen sind zu einem Gutteil oft auch Erfinder*innen. Gerade der Nachwuchs zeigt, welch enormes Potenzial in dieser Profession steckt und wie engagiert die jungen Talente die Probleme in der Welt angehen wollen. Deshalb im Anschluss noch die weiteren Videos zu den Finalisten der diesjährigen Ausgabe des Newcomer-Wettbewerbs des German Design Award.

Lukas Schmidt ist Gestalter und Lehrbeauftragter im Bereich Typografie. Sein persönlicher Schwerpunkt ist, Inhalte räumlich erfahrbar zu machen.
Max Witzstrock studierte Industrial Design. In seinen aktuellen Arbeiten beschäftigt er sich unter anderem mit maschinellem Sehen und neuartigen Technologien.
Verena Zirngibl ist Grafik-Gestalterin und Autorin des preisgekrönten Projekts „Willkür & Drangsal“.
Julian Peschel ist Informationsdesigner und Forscher. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der kritischen Analyse von Daten und Satellitenbildern.

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