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Der Dreizack wird elektrisch

von redaktion
Maserati Elektro-Palette

Alle neuen Maserati-Modelle sollen in Zukunft mit Hybrid- und rein elektrischen Antriebssystemen produziert werden. Vielerlei Faktoren haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Zurückhaltung mancher traditioneller Automarken gegenüber der Elektrifizierung merklich geschwunden ist. Dennoch betont Maserati, dass auch bei den E-Versionen die DNS der Marke mit dem Dreizack voll und ganz erhalten bleibt. Das Unternehmen legt außerdem wert auf die Aussage, dass alle Modelle nach wie vor zu 100 % in Italien entwickelt, konstruiert und gebaut werden. Diese Nachricht folgt einer früheren Aussendung, in der Tests von voll elektrischen Antriebssträngen angekündigt wurden. Nun konkretisiert der Autobauer seine Pläne mit einem Elektrifizierungsprogramm, das noch in diesem Jahr beginnt. Das erste Hybridauto wird demnach ein Maserati Ghibli sein. Die ersten Modelle mit rein elektrischen Antriebslösungen sollen 2021 in Form des GranTurismo und GranCabrio kommen. Diese Fahrzeuge werden im Mirafiori-Produktionszentrum gebaut, das Maserati mit einer Investition von 800 Millionen Euro umrüsten will. Damit wird ein großer Teil der Produktionskapazitäten des Werks auf die neuen E-Autos entfallen und Mirafiori zu einem Knotenpunkt für die Elektrifizierung und Mobilität der Zukunft werden, so die Wünsche des Unternehmens.

Das Herz von Maserati schlägt aber immer noch in Modena, wo der Hauptsitz liegt und alle Autos entwickelt und getestet werden. Auch der neue Supersportwagen wird dort gebaut. Im Werk in Modena werden derzeit umfangreiche Modernisierungsarbeiten an der Produktionslinie durchgeführt, teilweise auch, um die elektrische Version des Supersportwagens umsetzen zu können. Ebenfalls in Modena befindet sich das Innovation Lab, Zentrum des Markendesigns sowie der Forschung und Entwicklung. Hier unterstützen digitale Prozesse die Produktentwicklung in drei Hauptbereichen: dem statischen Simulator, dem dynamischen Simulator der neuesten Generation mit DiM-Technologie (Driver-in-Motion) und den „User eXperience“-Entwicklungslabors.

Schließlich kündigt das Unternehmen auch ein neues Maserati-Nutzfahrzeug an. Dank seiner innovativen Technologien soll es für die Marke eine führende Rolle spielen. Laut Plan werden die ersten Vorserienautos bis 2021 vom Band laufen.


 

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