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Elektrozweirad der Zukunft

von redaktion
© KISKA GmbH

Bis zum Jahr 2023 arbeitet eine ganze Reihe von Partnern unter der Leitung des Austrian Institute for Technology (AIT) am Projekt „EMotion“, mit dem effizientere und kostengünstigere Elektrozweiräder entwickelt werden sollen. Das Projekt wird vom Klima- und Energiefonds im Rahmen der „Zero Emission Mobility“-Ausschreibung mit drei Millionen Euro gefördert.

Elf Partner aus Wissenschaft und Industrie (darunter die TU Graz, KTM und Kiska) wollen gemeinsam Elektrozweiräder der Kategorie L entwickeln, die sich für die Alterszielgruppen 16-18 sowie 50+ eignen. Das Ziel liegt in der Herstellung von leichten und durch optimierte Ressourcennutzung sehr viel effizienteren Fahrzeugen, als bisher auf dem Markt verfügbar. Vor allem auch soll die Bedienung benutzerfreundlicher gestaltet werden und etwa durch ein integriertes Informationssystem das Mobilitätserlebnis erheblich verbessert werden, heißt es in der Mitteilung des AIT.

Der zweite Faktor bei „EMotion“ betrifft die Kosten. Durch eine modulare, skalierbare Architektur für elektrische Antriebsstränge und Batterien sollen die Herstellungs- sowie Wartungskosten gesenkt werden. Außerdem sollen Technologien zum Einsatz kommen, die die Energieeffizienz von Elektrozweirädern weiter steigern. In der Aussendung des AIT ist die Rede von „innovativem Leichtbau und Komponentenanordnung“, „hocheffizienten elektrischen Antriebs- und Ladekomponenten“ sowie „benutzerorientierter Mensch-Maschine Schnittstelle“. Dazu soll das Bordinformationssystem völlig neuartig gestaltet werden.

Das Projekt „EMotion“ beinhaltet eine 8-monatige Pilotphase mit zwei Demonstrationsfahrzeugen, die sowohl im urbanen als auch im ruralen Bereich (im Raum Salzburg) unterwegs sein werden. Diese Tests sollen die Grundlage bieten, für die Bewertung der entwickelten Fahrzeuge und dem innovativen Interaktionskonzept zwischen Fahrer*innen und Fahrzeug. Das Projektvolumen beträgt insgesamt 6,3 Millionen Euro. Offizielles Projektende ist der 28. 2. 2023. Die Projektpartner geben sich also drei Jahre Zeit, um ein neuartiges Elektrozweirad zu entwickeln.

Projektleitung: AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Center for Low-Emission Transport, Competence Unit Electric Drive Technologies

Projektpartner:

KTM Technologies GmbH

KISKA GmbH

KTM AG

WIVW Würzburger Institut für Verkehrswissenschaften GmbH

Salzburg Research Forschungsgesellschaft m.b.H.

FH OÖ Forschungs und Entwicklungs GmbH

NUMERICA GmbH & Co KG

TU Graz, Institut für Betriebsfestigkeit und Schienenfahrzeugtechnik

Daxner & Merl GmbH

Kobleder GmbH


 

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