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Life on Mars – in 3D-Printed Habitats

von Markus Schraml

Im Rahmen ihres 3D-Printed Habitat-Wettbewerbs hat die NASA nun die besten fünf Teams ausgewählt und ein Preisgeld von 100.000 Dollar auf sie aufgeteilt. In diesem Wettbewerb geht es darum, Unterkünfte für einen Aufenthalt des Menschen auf dem Mars zu entwerfen, die mittels 3D-Druckverfahren gebaut werden sollen. Für die aktuelle Phase der Challenge haben die teilnehmenden Teams virtuelle Modelle erstellt.

Die Gewinnerteams präsentierten Lösungsvorschläge mit den physischen und funktionellen Eigenschaften von Häusern und Wohnkomplexen auf dem Mars mithilfe spezieller Software. Die Jury bestand aus Experten der NASA, der akademischen Welt sowie der Industrie. Bewertet wurden die Einreichungen von insgesamt 18 Teams aus aller Welt. Am Ende haben sich ausschließlich US-amerikanischen Unternehmen/Institute durchgesetzt. Die Gewinner sind:

Team Zopherus of Rogers, Arkansas

AI. SpaceFactory of New York

Kahn-Yates of Jackson, Mississippi

SEArch+/Apis Cor of New York

Northwestern University of Evanston, Illinois

Monsi Roman, Programmmanager der NASA Centennial Challenges zeigt sich begeistert von den Siegerteams und meint: „Sie haben nicht bloß Strukturen designt, sie haben Habitate gestaltet, die es Weltraumforschern erlauben, auf anderen Planeten zu leben und zu arbeiten. Wir sind gespannt auf den weiteren Verlauf des Wettbewerbs, wenn diese Entwürfe dann verwirklicht werden.“

Die NASA will die Erforschung des Weltraums vorantreiben. Dazu werden zuverlässige, lebenserhaltende Habitate von entscheidender Bedeutung sein. Die besonderen Herausforderungen für die Errichtung eines Habitats auf der Oberfläche des Mars sind zum einen die begrenzten Möglichkeiten des Materialtransports zum anderen die Unterschiede in puncto Atmosphäre und Topografie. Die 3D-Printed Habitat Challenge will die Entwicklung nachhaltiger Unterkünfte, die eines fernen Tages den Mond, den Mars und noch weitere Planeten erobern sollen, vorantreiben. Dazu muss das erfinderische Potenzial der Erdenmenschen ausgeschöpft werden, um neue Technologien zu entwickeln, die es ermöglichen, Wohn- und Lebensraum aus dort vorkommenden Materialien zu bauen.

Nähere Informationen über die Konzepte der fünf Siegerteams werden in den Videos anschaulich vermittelt.

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