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Architektur in Österreich – ZV-Bauherrenpreis 2022

von redaktion
ZV-Bauherrenpreis 2022

Die Nominierungen für den ZV-Bauherrenpreis 2022 stehen fest. Die Nominierungsjurys in den Bundesländern haben aus insgesamt 86 Einreichungen 18 Projekte ausgewählt. Daraus wird nun die internationale Hauptjury bestehend aus Michaela Bergmeisterwolf (Architektin, Brixen, Südtirol), Wojciech Czaja (Architekturjournalist, Wien) und Armando Ruinelli (Architekt, Soglio, Schweiz) die Bauherrenpreisträger 2022 ermitteln.

Die Nominierten

Der Bauherrenpreis zeichnet Projekte und Personen, die dahinter stehen, aus, die sich „in besonderer Weise für die Baukultur in Österreich verdient gemacht haben“. Zu den nominierten Bauwerken gehören heuer:

Das MAM Competence Center in Großhöflein im Burgenland von INNOCAD Architektur. Für die Tragwerksplanung zeichnet die Pilz & Partner Ziviltechniker GmbH verantwortlich, Auftraggeber ist die MAM Health & Innovation GmbH. Die burgenländische Stadtgemeinde Stadtschlaining hatte Architektin Anna Wickenhauser und Architekt Dietmar Gasser mit der Neugestaltung des Hauptplatzes und des Rochusplatzes beauftragt. Die Freiraumplanung besorgte die Straßenplanung – i-Plan GmbH (Impulszentrum Oberwart).

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Das Projekt Volksschule (GTS) Hörzendorf in St. Veit an der Glan in Kärnten ist ebenfalls nominiert. Das Architekturbüro Eva Rubin arbeitete im Auftrag der Stadtgemeinde sowie der GTS Hörzendorf. Tragwerksplanung: BAUINGENIEURE | LACKNER | EGGER | ZT GMBH.

Das Projekt Volksschule (GTS) Hörzendorf in St. Veit an der Glan von Eva Rubin. Foto © Christian Brandstätter

Der Campus FH St. Pölten von NMPB Architekten (Freiraumplanung: DnD Landschaftsplanung ZT KG, Tragwerksplanung: FCP_ARGE Partner) wurde ebenso von der Vorjury ausgewählt wie auch die Generalsanierung des Rathauses Prinzersdorf (Niederösterreich) von Architekt Ernst Beneder und Architektin Anja Fischer (Tragwerksplanung: Reinhard Schneider). Das dritte nominierte Projekt aus Niederösterreich ist der Turnsaal und Musikverein Kirchberg am Wagram. Die Marktgemeinde betraute Laurenz Vogel Architekten mit dieser Aufgabe.

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Zwei nominierte Bauwerke kommen aus Oberösterreich: die Neu- und Umgestaltung des JKU Campus Linz sowie der „Zirkus des Wissens“ der JKU, also der Johannes Kepler Universität Linz. Für letzteres Projekt im Auftrag der Universität zeichnen die Architekten LUGER & MAUL verantwortlich, während mit dem Campus-Umbau (Bibliothek, Kepler Hall) RIEPL RIEPL ARCHITEKTEN betraut wurden. (Auftraggeber sind hier die BIG und die JKU, Freiraumplanung: DnD Landschaftsplanung ZT KG, Tragwerksplanung: Bollinger und Grohmann ZT GmbH)

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Herausstechende Bauaufgaben aus Salzburg sind die Aufstockung Innhauser Straße in Salzburg von cs-architektur mit Stijn Nagels | architecture atelier (Auftraggeber Heimat Österreich) sowie die Sanierung und Erweiterung der Pädagogischen Hochschule, die riccione architekten im Auftrag der BIG Bundesimmobiliengesellschaft mbH umsetzten.

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Ebenfalls drei Projekte wurden in der Steiermark nominiert: Das „König Franz“-Wohnhaus in Graz von PENTAPLAN (Auftraggeber PVI Projektentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft m.b.H., Tragwerksplanung: Petschnigg ZT-GmbH), das Stadtbootshaus von Kuess Architektur im Auftrag des Sportamtes der Stadt Graz (Tragwerksplanung: Kratzer & Partner ZT GmbH) und der Weinhof Locknbauer in Tieschen. Bauherr Lukas Jahn beauftragte Mascha Ritter mit der Durchführung (Tragwerksplanung: ZMP GmbH, Micha Puksic).

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Herausragende Architektur aus Tirol kommt von ao-architekten, die im Auftrag der BIG die HTL Bau und Design in Innsbruck erweitert haben (Tragwerksplanung: dibral – DI Alfred R. Brunnsteiner ZT GmbH). Ebenfalls sehr gelungen befand die Jury den Schulcampus Neustift in Tirol von fasch&fuchs.architekten (Tragwerksplanung: werkraum wien, Auftraggeber: Gemeinde Neustift im Stubaital).

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Ein weiteres nominiertes Bildungsgebäude steht in Nüziders in Vorarlberg. Markus Thurnher / Architekt DI Josef Fink haben bei der Umstrukturierung der ursprünglichen Volksschule zu einem Bildungscampus große Rücksichtnahme auf die baukulturell wertvolle Bausubstanz aus den 1960er-Jahren walten lassen (Freiraumplanung: Cukrowicz Landschaften GmbH, Tragwerksplanung: Mader Flatz Schett ZT GmbH). Ebenfalls in Vorarlberg haben Baumschlager Eberle Architekten im Auftrag von F25 Projektmanagement die naturnahen Chalets in Peterhof, Alpe Furx, Zwischenwasser entworfen.

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Am anderen Ende der Alpenrepublik hat es heuer nur ein einziges Projekt aus Wien in die Nominiertenliste geschafft: der IKEA-Neubau am Westbahnhof von querkraft architekten (Freiraumplanung: Kräftner Landschaftsarchitektur u. Green4Cities, Tragwerksplanung: Thomas Lorenz ZT GmbH).

IKEA beim Wiener Westbahnhof von querkraft architekten. Foto © Christina Häusler

Die Preisverleihung findet am Freitag, den 4. November 2022, im Rahmen einer Festveranstaltung in der Alten Residenz in Salzburg statt.


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