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Design Toolkit für Social Distancing

von redaktion
COVID-19 Design Toolkit von Applied

Das Londoner Designbüro Applied hat ein eigenes COVID-19 Design Toolkit präsentiert, das für hoch frequentierte Räume wie Stadtzentren gedacht ist und das unter Berücksichtigung des notwendigen Social Distancing entwickelt wurde. Damit soll es möglich sein, sich in Zeiten der Pandemie im öffentlichen Raum sicher bewegen zu können. Das Toolkit besteht aus drei Teilen: Einer wissenschaftlichen Grundlage aus den Bereichen Vermittlung und Verhaltensänderung, einem Set von Richtlinien, mit denen Nutzer*innen planen können und die sich schnell implementieren lassen sowie vorgefertigte Schilder-Entwürfe, bearbeitbare Vorlagen und ein Set von universellen Icons.

„Hier werden zwei Probleme aufgegriffen, die auf den ersten Blick nicht ganz so offensichtlich sind. Erstens reicht es nicht aus, nur den richtigen Inhalt auf einem Schild zu haben, um effektiv zu sein, sondern es muss auch am richtigen Ort platziert werden. Zweitens benötigen wir einen einzigen Standard. Es ist kontraproduktiv, mehrere Versionen und unterschiedliche Zeichen zu entwickeln. Wir verwenden aus gutem Grund nur ein Verkehrszeichensystem“, erklärt Tim Fendley, CEO und Creative Director von Applied.

Das Unternehmen kann sehr viel Know-how im Bereich der Orientierung im öffentlichen Raum durch richtige Zeichensetzung vorweisen. So ist das Projekt „Legible London“ eines der umfassendsten Wegfindungssysteme überhaupt. Auch „I Walk New York“, ein Konzept für Fußgänger oder ein umfangreiches Projekt in Vancouver, dass die kanadische Stadt zu einer der grünsten in ganz Nordamerika macht, zählen zu den Referenzen. Laut Selbstdefinition ist Applied eine „thinking consultancy“, die Mehrwert für Projekte schafft. Grundlage dafür bilden gut recherchierte Analysen und ein kreativer Ansatz im Informationsdesign.

Der Download der Richtlinien und Schriften des COVID-19 Design Toolkit ist gratis, während für das Herunterladen von Schilder-Vorlagen und Icons 500 englische Pfund verlangt werden. Damit wird der erhebliche Aufwand bei der Entwicklung des Toolkit abgegolten bzw. auch zukünftige Anpassungen, Erweiterungen und spezielle Versionen finanziert.

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