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Energieautarkie: Kermi kooperiert mit Fenecon

by redaktion
Kermi kooperiert mit Fenecon

Für die Versorgung von Häusern und Wohnungen werden in Zukunft umfassende Energiekonzepte zum Einsatz kommen, die Heizung und Strom aus nachhaltigen Quellen sicherstellen. In Richtung energieautarkes Haus denkt auch das deutsche Unternehmen Kermi, das sich nicht nur auf Badezimmerausstattungen spezialisiert hat, sondern auch Raumklimaprodukte wie Heizkörper, Flächenheizungen, Wohnraumlüftung, Smart Home Steuerung und Wärmepumpen anbietet. Nun hat der Hersteller bekannt gegeben, mit dem Speicherexperten Fenecon zu kooperieren. Damit wird ein wichtiger Aspekt in nachhaltigen Wärmekonzepten, nämlich neben einer Wärmepumpe, einer Photovoltaik-Anlage, auch das Speichern von elektrischer Energie abgedeckt. Denn um den Gratisstrom von der Sonne effizienter nutzen zu können, werden Stromspeicher benötigt. Dadurch wird eine Rundum-Energieversorgung auch nachts oder an trüben Wintertagen immer realistischer.

In diesem und ähnlich ausgerichteten Konzepten geht es um die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und großen Stromversorgern. Wobei die Anbindung an das öffentliche Netz noch vorgesehen ist. Produziert die eigene PV-Anlage nicht genug Strom, kann der Rest aus dem öffentlichen Netz bezogen werden. Produziert sie hingegen Überschüsse, werden diese im Stromspeicher zwischengelagert. Der selbst produzierte Strom wird prioritär genutzt. Ziel muss es sein, völlige Unabhängigkeit von öffentlichen Netzen zu erreichen. Ist der Stromspeicher voll und noch immer überschüssige Energie vorhanden, arbeitet die Wärmepumpe verstärkt und erzeugt dadurch thermische Energie auf Vorrat, die wiederum im Wärmespeicher eingelagert wird.

Die besondere Effizienz liegt im Zusammenspiel von Wärmepumpe und -speicher, Photovoltaik-Anlage sowie Stromspeicher. Kermi bietet auch eine Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung an. Insgesamt ergibt das ein zukunftsfähiges Konzept, das auch den Vorgaben des deutschen KfW 40 Plus entspricht. Eine weitere, sehr zukunftsweisende Option ist die mögliche Einbindung von Elektromobilität – also V2G (Vehicle to Grid).

 

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