Home Architecture Kunsthaus Zürich – kontemplative Erweiterung von David Chipperfield

Kunsthaus Zürich – kontemplative Erweiterung von David Chipperfield

von redaktion

Der Architekturfilm über den Erweiterungsbau des Kunsthauses Zürich, entworfen von David Chipperfield Architects Berlin, zeigt die ersten Besucher des Neubaus und wie sie den Ort zögerlich erkunden. Die Architektur darf als extrem pur und zurückhaltend bezeichnet werden. Akzente setzen die Glocken der Installation „The Sense of Things“ des Choreografen William Forsythe, der vom Museum als erster Künstler mit einer Arbeit für das noch leere Gebäude beauftragt worden war.

Der Film verströmt, zumal im langen Director’s Cut, eine äußerst kontemplative Atmosphäre. Die vielen langsamen Kamerafahrten tragen in den Innenräumen zu einer gewissen Strenge bei. Wobei die Aufnahmen der Außenbereiche inklusive der Geräusche der Stadt Zürich hingegen einen fast befreienden Eindruck vermitteln. Die architektonische Identität des Erweiterungsbaus ist inspiriert von traditionellen Steinfassaden des bestehenden Kunsthauses sowie anderer wichtiger öffentlicher Gebäude in Zürich. Er verbindet Tradition und Innovation durch schlanke vertikale säulenartige Lamellen aus lokalem Kalkstein.

Produziert wurde der Film von 9Sekunden, ein Filmstudio, das 2019 vom deutschen Designbüro 22quadrat gegründet wurde. Spezialisiert auf eher kurze Dokumentationen legt das junge Team den Fokus auf die Bereiche Architektur, Urbanistik und Natur.


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