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Österreichisches Forschungsprojekt für E-Ladestationen Prüfablauf

von redaktion
Foto © Gerd Altmann, Pixabay

Eine sichere Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum ist Grundvoraussetzung für den Erfolg von Elektrofahrzeugen. Das kürzlich gestartete Forschungsprojekt ProSafE² will dazu einen Beitrag leisten: Im Rahmen dieses Projekts sollen die Grundlagen für eine periodische, routinemäßige Sicherheitsüberprüfung von Gleichstrom-Ladestationen entwickelt werden.

Ladestationen für Elektrofahrzeuge müssen sicher und energieeffizient funktionieren. Sie dürfen weder Personen noch Sachgüter gefährden und müssen beim Ladevorgang eine sichere Datenverbindung und korrekte Abrechnung gewährleisten. Für Gleichstrom-Ladestationen gibt es aktuell allerdings weder entsprechende Richtlinien noch ein standardisiertes Prozedere für die regelmäßige Wartung und Überprüfung. Das mit Mai gestartete Projekt ProSafE² (Protection, Safety and Efficiency of Electric Vehicle Charging Stations) soll dies ändern. Die Forschungspartner evaluieren im Rahmen des Projekts Gleichstrom-Ladestationen und entwickeln einen praxistauglichen Ablauf zur wiederkehrenden Prüfung, der die elektrische Sicherheit über die gesamte Betriebsdauer gewährleisten soll.

Normen und Standards

Die Ergebnisse aus dem Projekt ProSafE² sollen in der Folge in die entsprechenden Normen, Standards und Richtlinien Eingang finden sowie der Schulung für den sicheren Umgang mit Ladestationen dienen. Ergänzend zur Entwicklung von Prüfmethoden und -abläufen sowie ihrer Evaluierung werden im Zuge des Projekts auch unterschiedliche Ladestationen verschiedener Hersteller hinsichtlich Energieeffizienz sowie Netzrückwirkungen verglichen.

Projektpartner und Ablauf

Das Projekt ProSafE² wurde vom OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik gemeinsam mit dem AIT Austrian Institute of Technology, dem Institut für Elektrische Anlagen und Netze der TU Graz sowie KS Engineers initiiert und wird aus Mitteln der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG gefördert. Unterstützt wird es von der Energie Steiermark Technik GmbH, KELAG – Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft, TÜV AUSTRIA SERVICES GMBH und Wien Energie GmbH. Die Gesamtprojektdauer beträgt 30 Monate, erste Ergebnisse sollen im Frühjahr 2023 vorliegen.


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