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Voltlabor baut Österreichs führendes Batterie-Werk

von Uwe Prenner
Voltlabor, Batteriemontage

Der oberösterreichische Batterie-Spezialist VOLTLABOR erweitert seinen Firmenstandort in Bad Leonfelden. Dazu hat das Unternehmen das Gebäude, in dem es bisher eingemietet war, zur Gänze übernommen. Nun soll dort die „Voltfactory #01“ entstehen, ein Büro- und Produktionsstandort mit mehr als 3.900 m² Nutzfläche. Zudem sollen neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Großes Ziel ist es, in Bad Leonfelden das technologisch führende Batterie-Produktionswerk Österreichs aufzubauen.

Die „Voltfactory #01“ ist als Pilot- und Vorzeigewerk geplant, auf dessen Basis Voltlabor weltweit expandieren und weitere Batterie-Produktionsstandorte aufbauen möchte. Dazu will das Unternehmen den Marktzugang und die Werksinfrastruktur der Miba nutzen. Die Technologiegruppe mit weltweit mehr als 30 Produktionsstandorten ist seit Sommer 2019 mit 25,1 % an Voltlabor beteiligt.

Vollautomatische Fertigungslinie

„Voltlabor ist weltweit das erste Unternehmen, das durch eine spezielle Laserkontaktierung Batterie-Rundzellensysteme fertigt. Die starke Marktnachfrage und viele neue Kundenprojekte schaffen nun die Grundlage für die Erweiterung“, sagt Geschäftsführer Stefan Gaigg. Das Unternehmen produziert auf einer vollautomatischen Fertigungslinie – dem VOLTjet® – Batterie-Systeme für Fahrzeuge, Busse, Baumaschinen, Boote oder auch bemannte Drohnen. Als Teil der engen Zusammenarbeit mit der Miba baut Voltlabor den Miba FLEXcooler®, ein mehrfach ausgezeichnetes, neuartiges System für das Temperaturmanagement, in seine Batteriesysteme ein.

Voltlabor-Geschäftsführer Stefan Gaigg (links) und Peter Weidinger, Geschäftsführer Hochreiter Lebensmittelbetriebe (von der das neue Gebäude gekauft wurde), bei der Vertragsunterzeichnung. © VOLTLABOR

Starker Standort für Forschung & Entwicklung

Am neuen Standort sollen auch die Aktivitäten von Voltlabor im Bereich Forschung und Entwicklung vorangetrieben werden. Grundlage dafür ist die Aufnahme von Voltlabor und Miba als zwei von nur sechs österreichischen Unternehmen in das IPCEI (Important Project of Common European Interest) Programm „EuBatIn“ der Europäischen Kommission. Ziel dieses Programms ist es, eine wettbewerbsfähige europäische Batterieproduktion aufzubauen. In dieser Initiative sind Unternehmen wie BMW, Rimac, FCA, Tesla, Northvolt, Borealis oder Varta vertreten.


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