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Siemensstadt 2.0

Start für die Siemensstadt 2.0 in Berlin

Das A32 Entrepreneurs Forum Berlin Siemensstadt auf dem Gelände des Dynamowerks ist eröffnet. Dies ist der erste Schritt in der Umwandlung des Siemens-Areals in die neue Siemensstadt 2.0. Das Zentrum der modern gestalteten Flächen für die Mitarbeiter von Siemens aber auch für Startups ist der Work- und Eventspace in einer ehemaligen Lagerhalle. Siemens-Vorstandsmitglied Cedrik Neike erklärte im Zuge der Eröffnung: „Unsere Planungen für die zukünftige Arbeits- und Lebenswelt in Siemensstadt laufen auf Hochtouren. Das A32 zeigt eindrucksvoll, dass wir dabei über den sprichwörtlichen Tellerrand hinaus denken, denn hier soll ein Stadtteil der Zukunft entstehen, der Produktion, Forschung, Lernen, Arbeiten, Wohnen und Leben beispielhaft integriert.“

Die Neugestaltung des Standorts soll vor allem einen verbesserten Ideentransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ermöglichen. Bereits vor zwei Jahren wurde hier der Startup Incubator der HWR Berlin geschaffen. Heute ist die Gemeinschaft auf 19 Startups angewachsen und in Zukunft soll auch das BIT6-Gründungszentrum von sechs Fachhochschulen in Siemensstadt entstehen. „Die Berliner Fachhochschulen betreten mit A32 Entrepreneurs Forum Berlin Siemensstadt Neuland. Sie bündeln ihr beeindruckendes Innovationspotenzial und kooperieren direkt mit der Praxis – davon sollen einzigartige Impulse für alle verschiedenen Formen von Entrepreneurship ausgehen“, sagte Prof. Dr. Andreas Zaby, Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

Die rund 1.000 m² der ehemaligen Lagerhalle des Dynamowerks verströmen durch die Industrie-Architektur des frühen 20. Jahrhunderts Pioniergeist, der durch die Ausstattung mit mobiler, multifunktionaler Technik für flexibles Arbeiten in die Gegenwart geholt wird. Starre Raumstrukturen und Büros sind hier nicht zu finden. Und nicht nur die Technik auch die gesamte Ausstattung bis hin zum Mobiliar kann modular eingesetzt werden. Alles in allem ideale Voraussetzungen für Coworking und unterschiedlichste Formen des Wissensaustausches. Durch die Ansiedlung von Forschungs- und Gründungszentren sowie außeruniversitärer Wissenschaftseinrichtungen erhofft sich Siemens eine Stärkung in der ergebnisorientierten Forschung bei ausgewählten Schlüsseltechnologien und Innovationsfeldern.

Das jetzige Siemens-Areal in Spandau soll bis 2030 zu einem modernen Kiez der Zukunft umgestaltet werden. Neue Modelle des Arbeitens, Grundlagen künftiger Produktionsanforderungen, zukunftsweisende Büro- und Forschungsflächen sowie fortschrittliche Formen des Wohnens sollen hier Platz finden. Derzeit laufen Vorbereitungen für einen städtebaulichen Wettbewerb, der von Siemens und der Stadt Berlin organisiert wird und der noch in diesem Jahr stattfinden soll.

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