Home Architecture Ganzheitliche Planung bei ATP – der Weg zum Erfolg

Ganzheitliche Planung bei ATP – der Weg zum Erfolg

von Markus Schraml
ATP, Achammer

Die österreichische ATP-Gruppe setzt auf ganzheitliche Projektentwicklung. Konkret bietet das Architekturbüro nun zusätzlich zur Integralen Planung die neue Dienstleistung „Design & Construction Management“ (DCM) an. Gemeinsam mit Consultant redserve will ATP architekten ingenieure damit einen weiteren Schritt in Richtung mehr Nachhaltigkeit in der Baubranche machen. „Zukünftig wird der Gesamtprozess ‚Entwickeln, Planen, Bauen und Betreiben‘ durch einen Anbieter / eine Anbieterin in einem durchgängigen Prozess abgewickelt werden – anstatt, wie derzeit meist üblich, in separaten Arbeitsschritten durch viele unterschiedliche Partner“, glaubt ATP-CEO Christoph M. Achammer.

Zu mehr Nachhaltigkeit soll dies deshalb führen, weil je mehr Partner an einem Projekt beteiligt sind, desto größer die Wahrscheinlichkeit ist, dass natürliche, zeitliche und finanzielle Ressourcen vergeudet werden. Davon ist das Unternehmen aufgrund von langjähriger Branchenerfahrung überzeugt. Ressourcen sollen aber auf die bestmögliche Art und Weise genutzt werden. Zum Beispiel, wenn Baumaterialien vorgehalten werden müssen, obwohl geklärt ist, was und wie viel gebraucht wird. Bei DCM geht es um zentral koordinierte, effiziente Abläufe, sodass Bauprojekte möglichst ökonomisch geplant und ausgeführt werden können. Diese Vermeidung von „Leermetern“ führt auch zu weniger Ressourcenverschwendung. DCM ist ein Tool, mit dem alle Planungs- und Errichtungsprozesse für Bau und Betriebstechnik übergreifend koordiniert werden. Laut Christian Grottenthaler (CEO von redserve) führt dies dazu, dass Komplexität und Verschwendung in Bauprozessen reduziert werden.

ALEJA gewinnt Global RLI Award

Neben dieser strategischen Entscheidung darf sich ATP auch über einen Sieg beim Global RLI Award (Retail & Leisure) freuen. Für ALEJA, ein besonderes Stadtteil- und Shoppingcenter in Ljubljana, gab es schon den Iconic Award. Nun konnte sich das Projekt gegen das Shopping Center Maximo (Rom/Italien), das BEO Shopping Center (Belgrad/Serbien) und gegen die InCity Mall (Ningbo Haishu/China) in der Kategorie „International Shopping Centre – New Build“ durchsetzen.

„Handelszentren haben nur dann eine Zukunft, wenn sie Teil der Stadt werden“, weiß Architekt Philipp Pfister, ATP-Gesamtprojektleiter. „Mit ALEJA gelang es uns, hocheffiziente Handelsarchitektur mit den Schönheiten der Stadt zu verweben und im Quartiersgedanken zu einem multifunktionalen Treffpunkt mit hoher Aufenthaltsqualität zu verschmelzen.“ ALEJA ist nicht nur ein Einkaufszentrum im Stadtteil Šiška, sondern bietet auf einem Areal von 6.200 m² auch eine Reihe von Sport- und Freizeitmöglichkeiten.

Das Projekt ALEJA überträgt die Atmosphäre der Stadt in eine moderne, funktionale Handelsarchitektur. So sind der Innenraum von der Altstadt Ljubljanas, das Exterieur vom Wappentier der Stadt (ein grüner, geflügelter Drache) inspiriert. Die Fassade soll mit bunten, rautenförmigen Schindeln an einen Drachenpanzer erinnern. Sie erfüllt aber vor allem fortschrittliche lichttechnische und energetische Funktionen.


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