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Kreativszene Schweiz: Designers’ Saturday

by Markus Schraml
Designers' Saturday

Die beste Möglichkeit sich mit der aktuellen Schweizer Designszene vertraut zu machen, ist ein Besuch beim Designers’ Saturday in Langenthal. Dort erhalten Designinteressierte nicht nur Einblicke in die Arbeit der eidgenössischen Kreativen, die Veranstaltung ist auch vom Ambiente her einzigartig. Installationen, Präsentationen, Talks, Meetings finden nicht in einer langweiligen immer gleichen Messehalle statt, sondern in Langenthaler Produktionsstätten von international tätigen Unternehmen. Die sieben (5 davon Produktionsorte) stimmungsvollen Locations können von den Besuchern via Shuttlebus oder zu Fuß erreicht werden.

Designers' Saturday
Bild vom letzten Designers' Saturday im Jahr 2016. Ecal Lausanne, Ruckstuhl. © Ruckstuhl
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Création Baumann, 2016, © Création Baumann
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Impression von Girsberger, 2012, © Girsberger
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Staunen machende Installation von Glas Trösch, 2016. © Glas Trösch
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Installation bei Hector Egger Holzbau, 2014. © Hector Egger Holzbau
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Mit dabei in der Ausgabe 2018 Petite Friture. Das französische Designlabel wird eine Installation präsentieren, die gemeinsam mit der Fotokünstlerin Andrea Grützner entwickelt wurde. © Petite Friture, http://www.petitefriture.com/eng/1/accueil
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Veranstaltungssujet 2018, © Designer's Saturday

In seiner 17. Ausgabe – mit Jan D. Geipel als neuem Kurator – wagt der DS einen Schritt weiter in Richtung Internationalität. So gibt es 2018 erstmals ein Gastland: Japan. Dabei wird sich vermutlich zeigen, dass die Schweiz und Japan in puncto Design sehr viel verbindet. Allemal ist es eine wunderbare Gelegenheit für kulturellen und sozialen Austausch, der auch durch das gemeinsame von-Ort-zu-Ort-„Pilgern“ befördert wird.

2018 findet eine Reihe von Premieren statt: Am Freitag gibt es erstmals eine Professional Preview mit internationaler Konferenz für professionelles Publikum. Ebenfalls zum ersten Mal präsentieren sich Schweizer und ausländische Design-Hochschulen und zeigen, welches Potenzial im Designnachwuchs steckt. Eine weitere Premiere ist ein Format, das gemeinsam mit Pro Helvetia entwickelt wurde und das junge Schweizer Designer*innen mit Partnern aus der Industrie verlinken will. Auch der Erfahrungsaustausch mit etablierten Kollegen*innen wird hier möglich sein.

Trotz der angestrebten internationaleren Ausrichtung bleibt der Designers’ Saturday eine Schau der Schweizer Designindustrie. Der überwiegende Teil der ausstellenden Unternehmen kommt aus der Schweiz, daneben sind vereinzelt Firmen aus Deutschland, Frankreich, Dänemark, Spanien, Norwegen und den Niederlanden vertreten. Aufgrund des Schwerpunkts Japan werden mehrere Aussteller aus dem fernöstlichen Land zu sehen sein.

Der Designers’ Saturday (2. bis 4. November) wird von den Firmen Création Baumann, Girsberger, Glas Trösch, Hector Egger Holzbau und Ruckstuhl organisiert. Die Ausstellungsstandorte finden sich bei diesen Unternehmen der lokalen Designindustrie sowie im Mühlehof und im Depot for Design.

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