Home Innovation Mit dem Dreirad in den Stadtverkehr der Zukunft

Mit dem Dreirad in den Stadtverkehr der Zukunft

von Markus Schraml

Das estnische Automobil-Projekt Nobe geht in die nächste Runde. Mit einer Crowdfunding Kampagne will die Elektroautomarke dem hochgesteckten Ziel einen großen Schritt näherkommen – nämlich nichts weniger als den innerstädtischen Individualverkehr auf dem gesamten Globus zu verändern. Das Produkt dazu ist ein wirklich schönes Auto mit drei Rädern und extremem Retrolook.

Nobe-Gründer und CEO Roman Muljar meint: „Unser Ziel mit dem Nobe 100 ist es, etwas so Stilvolles zu kreieren, dass Sie es abschlecken wollen, wobei Sie gleichzeitig einen beispiellosen Effekt auf die Auswirkungen des Stadtverkehrs auf unserem Planeten haben. Wir wollten Persönlichkeit und Gewissen miteinander verschmelzen und nicht nur einen nachhaltigeren Weg finden, um in den Städten herumzukommen, sondern es auch zu einer aufregenderen und charismatischeren Erfahrung machen als mit einem Benzinfahrzeug zu fahren.“

Nobe
Der Look des Nobe ist sehr retro und erinnert an Zeiten, in denen ein Auto mehr war als ein Fortbewegungsmittel. © Nobe
Nobe
In jeden Nobe wird ein duales Batteriesystem eingebaut. © Nobe
Nobe
3 Räder, 3 Sitze, 3 Passagiere. © Nobe
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Auch im Interieur wird auf Stil und Qualität gesetzt. © Nobe
Nobe
Jeder Nobe verfügt über ein Allrad-Antriebssystem. © Nobe
Das Auto neu erleben

Der Nobe 100 gibt keinerlei Emissionen ab und ist so gebaut, dass er jederzeit nachgerüstet werden kann, was die Langlebigkeit und somit die Nachhaltigkeit des Fahrzeugs erhöht. Und obwohl im Inneren drei Personen Raum finden, braucht das Vehikel weit weniger Platz auf der Straße. Muljar: „Wir haben kein neues Auto entworfen, sondern wir haben eine neue Art entwickelt, ein Auto zu bauen und zu erleben.“ Der Nobe hat einen überragenden Wendekreis, passt in kleinere Parklücken als ein normaler Kleinwagen und bietet durch seinen Allradantrieb guten Grip bei Regen und Schnee.

Made in Estonia

Konzept und Design des Nobe stammen aus Estland, wo führende Elektrofahrzeugingenieure durch eine Partnerschaft mit der Technischen Universität von Tallinn an der Entwicklung des Fahrzeugs arbeiten. Mit der Entscheidung eine Crowdfunding Kampagne zu starten, wollen die Verantwortlichen einerseits ein zeitgemäßes, agiles Geschäftsmodell aufgreifen und dadurch gleichzeitig die Community der Unterstützer des Projekts noch vergrößern. Die Crowdfunding Kampagne mit Stand 5. Juni noch 39 Tage lang offen für Investitionen bzw. bis das Ziel von 897.948,05 Euro erreicht ist.

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