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Vertiport für Flugtaxis noch 2019 – Volocopter und Skyports kooperieren

von redaktion
Volo-Ports noch 2019

Welche Infrastruktur benötigt ein Flugtaxi-Verkehr? Keine Straßen, keine Schienen – nur Abflug- und Ankunftsstationen. Auf die richtige Gestaltung dieser Stationen wird es im Hinblick auf rasche und bequeme Abwicklung des Reiseverkehrs in hohem Maße ankommen. Im Rahmen des Greentech Festivals in Berlin gaben das deutsche Flugtaxi-Unternehmen Volocopter und der britische Vertiport-Entwickler Skyports eine Kooperation bekannt, mit der sie bis zum Ende dieses Jahres eine erste Landeplattform für vertikal startende und landende Flugvehikel umsetzen wollen. Gleichzeitig mit den von Volocopter geplanten öffentlichen Testflügen in Singapur soll dort auch der Volo-Port noch 2019 präsentiert werden. Alex Zosel, Mitgründer von Volocopter: „Es ist nur mehr eine Frage der Zeit, wann wir eine kommerzielle Zulassung für unser Flugtaxi erhalten. Deshalb konzentrieren wir uns bereits darauf, das notwendige Ökosystem rund um das Thema Urban Air Mobility zu gestalten. Das beinhaltet Air Traffic Management, die Gesetzesgrundlage in den Städten sowie die Start- und Landeinfrastruktur zu schaffen.“

Das Design dieser Anlage wird die Berliner Agentur Brandlab, in Kooperation mit GRAFT Architekten und Arup, übernehmen. Renderings des geplanten Interieurdesigns zeigen eine Kombination aus Lounge, Sicherheits- sowie Departure-Bereichen in fließenden Formen. Die Landeplattform für die Volocopter wird hydraulisch sein und das Boarding wetterunabhängig funktionieren. Gestartet wird entweder vom Dach des Gebäudes oder einer seitlich angelegten Plattform aus. „Unser Design wie auch alle Funktionen und Erlebnisbereiche rund um die komplette Customer Journey der Passagiere verbinden die Boden- und Luftinfrastruktur möglichst nahtlos miteinander und integrieren sich optimal an verschiedensten Standorten. Unser Ziel ist es, eine Infrastruktur zu schaffen, die Vertrauen und Begeisterung schafft und es Volocopter erlaubt, schnell und problemlos in den großen Metropolen flugbereit zu sein“, erklärt Linda Stannieder, Co-Gründerin und Managing Partner von Brandlab.

Die Volo-Ports von Brandlab sind modular aufgebaut, sodass sie auch in bestehende Infrastrukturen wie Bahnhöfe oder Flugplätze integriert werden können. Weitere Einbauten sind auf ungenutzten Dachflächen oder schwimmend auf Pontons möglich. „Jeder einzelne Volo-Port ist so entworfen, dass er sowohl eigenständig als auch mit anderen Volo-Ports in verschiedenen Formationen betrieben werden kann. Dieser Ansatz erlaubt einen schnellen Aufbau und ein dynamisches Wachstum der Infrastruktur. Wir haben die verfügbaren Räume und Bewegungsmuster in Stadtzentren weltweit analysiert und das Thema Infrastruktur als einen der Schlüssel zum neuen Flugtaxi-Markt identifiziert. Es ist für uns ein wichtiger Schritt, den ersten betriebsfähigen Volo-Port gemeinsam mit Volocopter zu bauen.” sagt Duncan Walker, Managing Director von Skyports.


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