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Vorarlberg ist Österreichs E-Bus-Musterknabe

von redaktion
E-Busse in Vorarlberg

Im Rahmen des Förderprogramms EBIN (Emissionsfreie Busse und Infrastruktur) unterstützt das österreichische Klimaschutzministerium Unternehmen bei der Umstellung ihrer Flotten auf emissionsfreie Fahrzeuge. Ende des vergangenen Jahres gab das Ministerium weitere Förderzusagen bekannt. So werden 118 emissionsfreie Busse in sechs Bundesländern mit einer Gesamtsumme von 38 Mio. Euro gefördert. Die größten Ambitionen in puncto Umstellung des öffentlichen Nahverkehrs hat das kleinste Bundesland Österreichs – Vorarlberg. Deshalb gehen 17,5 % dieses Betrags dorthin.

Vorarlberg hatte bereits im ersten EBIN-Call Förderungen in Höhe von über 20 Millionen Euro erhalten. Damit wurden zunächst rund 20 E-Busse bestellt. Die insgesamt 56 Busse dieser Tranche sollen im Rheintal und im Bregenzerwald zum Einsatz kommen. Weitere 48 Elektrobusse sollen in Zukunft in den Regionen Unterland und Walgau (inklusive Stadtbus Bludenz), im Montafon sowie beim Ortsbus Lech unterwegs sein. Laut Plan und Berechnungen werden die E-Busse in den ersten fünf Betriebsjahren 34,3 Millionen Kilometer zurücklegen und dabei rund 30.200 Tonnen CO2 einsparen.

„Schon nach der erstmaligen Förderentscheidung des Bundes im Sommer haben wir die ersten E-Busse bestellt. Die rund 20 Fahrzeuge sollten bereits in einem Jahr die Fahrgäste noch umweltfreundlicher an ihr Ziel bringen“, sagt Christian Hillbrand, Geschäftsführer des VVV (Verkehrsverbund Vorarlberg). Für den Betrieb der E-Busse muss allerdings erst die Ladeinfrastruktur ausgebaut werden. Insgesamt 109 zusätzliche Ladesäulen werden dafür errichtet – in erster Linie auf den Bus-Abstellplätzen und in den Busgaragen. Einige wenige werden entlang der Strecken zur Zwischenladung benötigt.

Nach Aussage von Mobilitätslandesrat Daniel Zadra sollen bis zum Jahr 2025 insgesamt 108 (56 + 48 + 4 bereits vorhandene) Elektrobusse im Ländle unterwegs sein.


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